On-Page-Optimierung

Unter On-Page-Optimierung wird die Optimierung des Codes und Contents, also des textlichen Inhaltes, einer Website verstanden, wobei vor allem die gezielte Nutzung von relevanten Keywords im Vordergrund steht. Keywords sind die Begriffe oder Wortkombinationen, die von der Zielgruppe der Website bei Suchmaschinen-Anfragen besonders bevorzugt werden. Die On-Page-Optimierung aber nur auf den, wenn auch wichtigen, Teilbereich Keywords zu reduzieren, wäre falsch.

Aus meiner Sicht zählen zur On-Page-Optimierung die folgenden Themen:

Domain-Name

Das wichtigste Keyword passend zur Website sollte auf jeden Fall in der Domain vorkommen – das dürfte bei der Suchmaschinenoptimierung sicherlich niemanden überraschen. Einerseits beeinflusst der Domain-Name das Ranking einer Website bereits sehr stark, andererseits soll die Domain ja auch interessierte Besucher neugierig machen. Mehr als zwei Keywords dürften nicht sinnvoll sein, weil dann die Domain einfach zu lang wird.

title-Tag

Nach der Domain sicherlich der wichtigste Ranking-Faktor für die On-Page-Optimierung. Der Titel sollte einerseits nicht zu lang sein: 3- 10 Wörter mit max. 75-100 Zeichen sind hier eine gute Richtschnur. Das zuerst im Titel genannte Wort besitzt die höchste Relevanz, das letzte dementsprechend die niedrigste Relevanz. Füllwörter und Artikel sollten daher weggelassen werden. Andererseits muss der Titel aber auch genügend Informationen für einen potentiellen Besucher beinhalten und wichtige Keywords dürfen auch nicht fehlen. Eine Aneinanderreihung von verschiedenen Keywords ohne Zusammenhang scheint inzwischen von den Search-Engines mit Abschlägen beim Ranking belegt zu werden.

Und es erscheint angebracht, für jede Unterseite individuelle title-Tags zu erfassen! Die Webmaster-Tools von Google z.B. listen die Seiten exklusiv auf, die hier einen identischen Inhalt haben. Das deutet für mich darauf hin, dass zumindest Google dem Inhalt eine besondere Bedeutung zuweist.

Metatags

Vielfach kann man lesen, dass diese Form der Suchmaschinenoptimierung – insbesondere bei Google – an Gewicht verloren hätte. Das ist sicherlich zum Teil auch richtig. Da die Suchmaschinen nicht endlos Texte einlesen werden, wurden die Metatags geschaffen, um dort die Keywords und die Beschreibung aufzuführen:

  1. <meta name="keywords" content="keyword 1, keyword 2, keyword 3" />
  2. <meta name="description" content="Hier kommt die Beschreibung der Website rein" />

Viele Suchmaschinen wie Google ignorieren jedoch die Metatags inzwischen teilweise oder komplett. Von den grossen Suchmaschinen nutzt den keyword-Metatag nach meiner Kenntnislage aktuell nur noch Yahoo. Alle anderen wichtigen Suchmaschinen nutzen eine Content- und kontextbezogene Keyword-Analyse.

Der description-Metatag dagegen wird noch etwas stärker genutzt, z.B. wird der Inhalt dieses Tags bei einigen Suchmaschinen bei den Suchergebnissen angezeigt. Daher erscheint es sinnvoll, hier auch den oder die wichtigsten Keywords der Website aufzuführen. Und es erscheint auch hier angebracht, für jede Unterseite individuelle Inhalte des description-Metatags zu erfassen! Analog dem title-Tag listen die Webmaster-Tools von Google auch die Seiten auf, die hier einen identischen Inhalt haben.

Überschriften / H-Tags

Analog dem title-Tag sollten max. 10 Wörter mit max. 100 Zeichen verwendet werden. Der H1-Tag sollte entweder auf allen Seiten einer Website gleich sein und die wichtigsten Keywords beinhalten oder in etwa dieselben Begriffe wie der title-Tag aufführen.

Der H1-Tag sollte pro Seite nur einmal vorkommen, die anderen Überschriften (H2-H6) können ruhig mehrfach genutzt werden. Es gilt die alte Weisheit: so viele wie nötig, so wenige wie möglich.

Keyword-Dichte

Auch im Content selber sollten die wesentlichen Keywords mehrfach vorkommen, ohne dabei den Textkontent zu überladen. Auch hier findet man im Web verschiedenste Aussagen, wobei eine maximale Keyword-Dichte von 5% – also pro 100 Wörter kommt ein Keyword maximal 5mal vor – eine Obergrenze darstellt. Ich persönlich erachte für die Suchmaschinenoptimierung max. 2-3% als Zielgrösse. Alles andere könnte auch als Spam gewertet werden, was sich negativ auf das Ranking auswirkt.

valider HTML-Code (ohne Tabellen-Layout)

Auch wenn einige Experten die Auffassung vertreten, dass es für die On-Page-Optimierung nahezu egal ist, ob man Tabellen-Layout hat oder richtiges HTML, ob der HTML-Code valide ist oder nicht, ich sehe das inzwischen anders. Tabellen-Layout nur dort, wo es auch wirklich angebracht ist und zum Content passt. Besser sind DIV-Layers und CSS – Cascading Style Sheets. Das sorgt nicht nur für einen schlanken Quellcode, sondern erhöht auch den Content-Anteil am gesamten Code. Das hat dann auch positive Auswirkungen auf die Ladezeit einer Website!

ALT-Tag bei Bildern

Meines Erachtens wird der ALT-Tag oftmals unterschätzt. Der Text in diesem Tag wird von den Suchmaschinen mit analysiert und kann daher bei Themen wie Keyword-Dichte Auswirkungen haben. Auch darf nicht vergessen werden, dass Suchmaschinen Bilder etc. derzeit nicht auswerten können.

Frames / Flash

Hier gibt es meiner Meinung nach nur eine Aussage im Zusammenhang mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung / On-Page-Optimierung: darauf verzichten!

Suchmaschinen können mit beidem wenig anfangen, finden in der Regel keinen Content und somit wird die Seite auch selten bei Suchmaschinen-Anfragen angezeigt. Und was nützt schon eine Website, wenn keiner sie findet!

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