PageRank-Update April 2009

Fast genau drei Monate nach dem letzten PR-Update hat Google am vergangenen Wochenende neue PageRank-Werte auf deren Server eingespielt. Dass dieses Ereignis natürlich das Internet wie jedesmal stark beschäftigt, war natürlich klar. Auch wenn die meisten Webmaster inzwischen wissen (müssten), dass der PR nicht gleichbedeutend mit guten Positionen in den Suchmaschinen ist, fühlt man sich doch gut, wenn der PR steigt oder man ist traurig, wenn er fällt.

Objektiv gesehen, scheinen die Auswirkungen diesmal nicht so gross auszufallen. Wie man bei Sistrix nachlesen kann, halten sich Auf- und Absteiger relativ gesehen die Waage. Der Großteil der dort analysierten Websites hat seinen PR behalten. Aber es sind immer wieder die Einzelschicksale, die es spannend machen. So konnte z.B. W3.org seinen PR10 zurückerhalten. Dagegen ist Lawblog.de von PR 6 auf 0 gefallen. BoeserSeo.com stellt sich dabei die Frage, ob das PR-Update ein Downgrade Update ist. Also ein Versuch von Google, zu verhindern, dass bei immer mehr Websites automatisch die Pageranks ansteigen, ohne dass sich an der Qualität etwas getan hat. Ob man soweit gehen kann, wage ich aktuell noch zu verneinen.

Meine privaten Websites haben leider durchweg verloren und weisen inzwischen fast alle einen PR von 0 aus. Da meine Besucherzahlen aber davon bisher weitgehend unbeeindruckt sind – lediglich eine Seite hat in den SEPRs aktuell verloren – nehme ich das Thema sportlich und mache einfach weiter wie bisher. Content is King und das bleibt für mich das wichtigste. Das mein Anfang des Jahres gestarteter Blog von 0 auf 2 gestiegen ist, überrascht mich nicht, mit mehr hatte ich auch nicht gerechnet. Wichtiger sind für mich meine beiden externen Projekte fdp-thueringen.de und julis-thueringen.de. Eine Seite blieb bei PR 5, die andere fiel leicht von 5 auf 4. Da ich dort aber auch keinen aktiven Linkaufbau betreibe, ist das ok. Dort steigen die Besucherzahlen und das ist – wie gesagt – das wichtigste.

Mal sehen, was in drei Monaten passiert, neugierig bleibe ich und werde die PRs auch weiterhin langfristig beobachten.

Das Dilemma mit dem IE6

Am 27.08.2001 erschien offiziell der Internet Explorer 6 und obwohl der Internet Explorer 8 inzwischen in den Startlöchern steht, beschäftigt sich die Community der Webdesigner und Webworker seit einigen Wochen scheinbar mehr mit dem Opa als mit dem Enkel. Inhaltlich geht es um die Frage, ob bei einem Webauftritt der IE6 überhaupt noch aktiv unterstützt werden sollte bzw ob man ihn aktiv zu Grabe trägt. Und diese Diskussion führt bei mir zu einem Déjà-vu-Erlebnis, erinnert es mich doch stark an die Zeiten des Browserkrieges Mitte bis Ende der 90er Jahre als im Kampf der Marktanteile zwischen dem Internet Explorer 4 und Netscape 6 die Internetszene spaltete und polarisierte.

Für Webentwickler stellte der IE6 von Anfang an ein technisches Problem dar: nicht nur, dass er sich in wichtigen Details nicht an die Webstandards hält, interpretiert er diese sogar komplett anders (z.B. beim Box-Modell), und vor allem hat er Sicherheitslücken ohne Ende. Während es vor 8 Jahren keine Alternativen gab und man zwingend als Webworker / Webdesigner mittels sogenannter css-Hacks und Browserweichen mit hohem zeitlichen Aufwand das gewünschte Layout doch irgendwie angezeigt bekam, werden Dank Opera, Mozilla und vor allem dem Firefox die Webstandards weitestgehend richtig dargestellt. Und Microsoft musste dementsprechend reagieren und hat mit den Nachfolgern der Versionen 7 und 8 aus meiner Sicht den richtigen Weg beschritten. Also müsste doch alles in bester Ordnung und die Zeiten der Anpassungen an die Fehler des Internet Explorer 6 vorbei sein?

Weit gefehlt!

Immer noch nutzen zwischen 17,4% laut W3Schools.com und 42,5% laut WebHits.de. Auch wenn ich die letzte Zahl für zu hoch halte, wird aber klar, dass der IE6 so ohne weiteres nicht ignoriert werden kann. Beruflich muss ich ihn z.B. auch nutzen, da das gesamte Intranet-und Internet-System speziell auf diesen Browser angepasst wurde und ein Upgrade ohne weiteres gar nicht möglich ist. Dazu kommt, dass andere Browser gar nicht installiert sind und ich damit nicht ausweichen kann. Auch hängt die Browser-Nutzung m.E. stark von der Zielgruppe einer Website ab. Auf einer von mir betriebenen Computerspiele-Website ist der Anteil der IE6-Nutzer bei unter 9% aktuell, da hier eher jüngere Besucher vorbeischauen, die eher zu einem Update ihres Systems bereit sind.

Einige Webworker wollen nun die Internet-Nutzer bevormunden und indirekt zwingen, einen anderen Browser zu nutzen, indem es für IE6-Nutzer nur eingeschränkte Layouts gibt, teilweise wird sogar nur noch der reine Text dargestellt, indem keine CSS-Informationen mehr geladen werden. Dies geht nicht nur mir deutlich zu weit, Jens Grochtdreis hat dies unter Den Teufelskreis brechen passend zusammengefasst:

Keine Alternative sehe ich allerdings darin, für normale Webseiten alle IE6-Nutzer auszugrenzen und ihnen kein Layout zu geben oder am besten mittels separater Hinweisboxen auszuschimpfen. Jeder soll auch im Internet nach Belieben surfen dürfen.

Und Stefan Nitzsche krtisiert in seinem Blog-Eintrag Abschied vom Internet Explorer 6? das oben genannte Vorgehen sehr deutlich:

Wir können ihn nicht ignorieren, so gern wir würden. Es ist unprofessionell, ihn auszuschließen, denn wir denunzieren damit seine Benutzer. Wir müssen uns nicht freiwillig verpflichten, jeden Darstellungsfehler zu beheben, aber diesem Browser den Zugang zu Inhalten zu verweigern, ist kontraproduktiv.

Inzwischen hat doch nahezu jeder Webworker eine Lösung für den Umgang mit dem Inter Explorer 6 gefunden. Oftmals werden Frameworks verwendet, in denen die wichtigsten Hacks bereits integriert sind. Und Dank Tools wie dem IETester kann man recht einfach und schnell die möglichen Fehldarstellungen identifizeren und die wichtigsten davon recht einfach beheben.

Die Flexibiltät des Internets schafft sicherlich Probleme, aber ohne diese Flexibilität wäre es nie eine solche Erfolgsstory geworden. Lasst uns also konstruktiv damit umgehen. Die Nutzerstatistiken zeigen, dass der Anteil des IE6 langsam aber sicher abnimmt und es somit nur eine Frage der Zeit ist, bis es kaum noch Internetsurfer gibt, die ihn nutzen wollen oder müssen. Soviel Zeit sollten wir uns geben!

Google, der Slash und 40 Minuten Chaos im Web

Da ich gestern nachmittag als Familienvater nicht im Web unterwegs war, habe ich das gut vierzig Minuten andauernde Chaos selber nicht live miterlebt, das Google verursacht hatte. Aber die Berichte darüber – z.B. im Abakus Forum – sind wirklich interessant und zeigen, dass auch Google nur mit Wasser kocht. Was war denn passiert?

Ungefähr zwischen 15:30 Uhr und 16:20 Uhr (MEZ) hatte Google bei Suchanfragen jedes (!!!) Ergebnis in den SERPs mit einem Warnhinweis vor Malware belegt, also Warning! This site may harm your computer bzw. Diese Website kann Ihren Computer beschädigen. Mit diesem Hinweis warnt Google normalerweise vor Websites, die mit Trojanern auffällig geworden waren. Zusätzlich ist der Aufruf des Links gesperrt worden, wodurch die Benutzer von Google nicht zu den gewünschten Websites gelangen konnten. Stattdessen wurden die User zu der Website StopBadware.org umgeleitet, deren Server dadurch massiv frequentiert wurden.

Wie sich dann herausstellte, hatte ein Mitarbeiter bei Google versehentlich den Slash / in die Prüfroutine für Malware aufgenommen, was defacto bedeutete, dass jede Seite damit identifiziert wurde. Und somit brach für gut 40 Minuaten ein Google-Erdbeben aus, was in den ganzen Weiten des Web-Universums zu spüren war. In der realen Welt ging alles seinen normalen Gang und das ist auch gut so 🙂 Nicht jeder dürfte dieses Ereignis mit Humor zu nehmen wissen, denn schliesslich ist einzelnen Websites dadurch ggf. sogar ein wirtschaftlicher Schaden entstanden. Gretus von seo-united hat das ganze aber mit der notwendigen Portion Humor betrachtet und berichtet sehr süffisant unter dem Motto Slash – Der Googlekiller – Lesenswert!

Lycos Europe stellt E-Mail-Dienst ein

Kunden von Lycos Europe haben dieser Tage eine wenig erfreuliche eMail erhalten. Wie der Nachrichtendienst Heise.de berichtet, sollen sowohl der eMail-Dienst wie auch der kostenlose Webhoster Tripod mit Wirkung zum 15.02.2009 komplett eingestellt werden.

Bedauerlicherweise müssen wir Ihnen mitteilen, dass unsere Muttergesellschaft beschlossen hat, unprofitable Aktivitäten einzustellen. Zu den Aktivitäten, die wir einstellen werden, gehört auch der Geschäftsbereich E-Mail. […] Wir versuchen zwar momentan eine Lösung für den Weiterbetrieb des Dienstes durch einen anderen Anbieter zu finden und melden uns falls dies noch in den nächsten 4 Wochen gelingen sollte. Da dies aber momentan noch unsicher ist, gehen Sie bitte von der Einstellung des Dienstes aus. Bis zu diesem Tag können Sie sich wie gewohnt in Ihren E-Mail Account einloggen, Mails empfangen und verschicken. Nach diesem Zeitpunkt werden wir Ihren Account schließen und alle Ihre bei Lycos gespeicherten Inhalte und Zugangsrechte im Rahmen Ihres E-Mail Accounts unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben löschen.

Damit verschwindet ein weiterer New-Economy-Veteran aus dem Internet, nachdem die Gesellschafter, Bertelsmann AG sowie das US-Unternehmen Lycos Inc., beschlossen hatten, ihr gemeinsames Tochterunternehmen aufzulösen. Lycos Europe war 2000 erfolgreich an der Börse zu 24 Euro plaziert worden und konnte über 600 Millionen Euro Liquidität einsammeln. Hiervon waren Ende 2008 trotz erheblicher Verluste noch 130 Millionen Euro vorhanden, wovon rund 50 Millionen Euro als Sonderdividende ausgeschüttet wurden. Für Anleger, die von Beginn an dabei waren, ist dies ein schwaches Trostpflaster gewesen, schliesslich liegt der Aktienkurs bei gerade mal 0,16 Euro!

Start ins Neue Jahr mit PageRank-Update

Da hat Google hat zum Jahresende 2008 nochmal schnell für Bewegung in der Szene gesorgt und einen PageRank-Update laufen lassen. Die Auswirkungen in der Breite sind mir noch nicht bekannt, aufgrund der Sylvester-Feiern dürften einige genauso wie ich erst heute am ersten Tag des Neuen Jahres 2009 davon erfahren haben.

Für mich sind die Ergebnisse leider leicht bitter. Während f-thies.de weiterhin einen PR 4 auf der Startseite ausweist, hat erneute keine der Unterseiten scheinbar einen PR erhalten, überall nur der graue Balken. Warum ist mir leider ein Rätsel. Und meine besucherreichste Seite CheatsCorner.de ist von PR 4 auf PR 3 gefallen. Im Gegenzug konnte ich dort aber durch On-Page-Optimierungen die SERP-Positionierung beim wichtigsten Keyword verbessern.

Auch meine Seite WarCraft-Guide.de hat verloren und weisst nur noch einen PR 0 aus, hier wirken sicherlich noch die Domain-Umstellumgen aus, dafür konnte bwguide.f-thies.de sich von PR 0 auf PR 2 verbessern. Und mightandmagicworld.de bleibt stabil bei PR 3

Meine beiden externen Projekte fdp-thueringen.de und julis-thueringen.de dagegen konnten sich sogar von PR 4 auf PR 5 verbessern, was mich insbesondere freut, da hier aufgrund des Themas kein eigener Backlink-Aufbau vorgenommen wurde.

In Anbetracht der Arbeiten, die ich in meine Seiten 2008 investiert habe, trifft mich das Endergebnis 2008 dann doch emotional, aber es ist auch ein Ansporn, es 2009 noch besser zu machen. Daher: Alles Gute an Euch alle für 2009!!!

Update: Leider wurde wenige Tage nach dem Update meine Seite CheatsCorner.de komplett mit einem PR von 0 versehen, warum ist mir (noch) schleierhaft. Wenn jemand Ideen hat, woran das liegen könnte, wäre ich für eine Info sehr dankbar.

Abmahnung wegen Platz 1 bei Google

Das Thema Abmahnungen im Internet war öfers schon mal skurril, aber aktuell gibt es einen neuen Fall, der einen neuen Höhepunkt setzen dürfte: Volker Bellendorf, der sich als Suchmaschinenenoptimierer bezeichnet, mahnt die Personensuchmaschine Yasni ab. Soweit, so gut. Das wäre ja noch nicht mal so spannend, da es doch häufiger vorkommt. Was die ganze Aktion zu etwas besonderem macht, ist der Hintergrund: es geht um eine gezielte Marktbehinderung, weil Yasni bei Google mit den Begriffen Volker Bellendorf Shopbetreiber auf Platz 1 bei Google erscheint. Als Begründung für die Abmahnung wird in dem veröffentlichten Schreiben der beauftragten Rechtsanwälte folgendes genannt:

Dass dieses Verhalten rechtswidrig ist, werden wir sicherlich nicht vertieft diskutieren müssen.

Yasni hat reagiert und die betreffenden Seiten mittels Eintrag in der robots.txt gesperrt. Google zeigt diese zwar weiterhin (Platz 1) an, aber der Aufruf der Links führt dann zu einem 404er-Fehler.

Man kann zu den Personensuchmaschinen stehen wie man will und auch ich lasse mich regelmässig von Yasni informieren, was über mich doch angezeigt wird. Das Wettbewerbsrecht und das Urhebergesetz sind sehr wichtige Gesetze und wenn der Verdacht besteht, dass hiergegen verstossen wird, dann muss sich damit auch ein Gericht beschäftigen. Aber Platz 1 bei Google als Tatbestand nutzen zu können, erscheint mir nicht nur kurios, sondern sehr gefährlich. Eine Flut von Abmahnungen und Klagen würde sicherlich folgen. Ich bin sehr gespannt, wie dieses Thema weitergeht und zu welchem Ergebnis es führen wird!

Quelle: Personensuche

P.S. Entgegen meiner sonst üblichen Vorgehensweise habe ich die Links zu den beiden betreffenden Parteien mit nofollow belegt. Ich bin zwar grundsätzlich für eine „offene“ Verlinkung, aber hin und wieder muss man nicht alles unterstützen 🙂

PageRank-Update 07/2008

Der liebe PageRank wirft mal wieder seine Schatten. Auch wenn die meisten inzwischen wissen sollten, dass der PageRank alleine keine Aussagekraft zum Thema SEO, Besucherzahlen & Co. hat, so sorgt das rund alle drei Monate kommende Update der Toolbar-Anzeige immer wieder gern für Wirbel. Wobei die letzten beiden Updates im Januar und April 2008 eher unscheinbarer ausfielen, scheint dieses Update umso gewichtiger zu sein.

Matt Cutts von Google hatte das Update in seinem Blog bereits ein paar Tage zuvor angekündigt, was an sich schon etwas ungewöhnlich ist. Viel wichtiger ist aber, dass einige der Strafen, die beim Update im Oktober 2007 bei Webkatalogen, Linkverkäufern & Co. zu deutlichen PR-Rückgängen geführt hatten, wieder – zumindest teilweise – rückgänig gemacht worden sind.

Denoch scheint Google weiterhin an einer Verschärfung der PageRanks-Zuweisungen zu arbeiten, denn auch diesmal sind Rückgänge vermeldet worden von einzelnen Blogs. Mich selber hat es auf den ersten Blick nicht erwischt. Ich bin bei zweimal PR 4 und einmal PR 3 geblieben. Aber alle Unterseiten von f-thies.de zeigen auf einmal nur noch einen grauen Balken an. Warum ist mir leider vollkommen schleierhaft. Ich befürchte, ich werde bis zum nächsten Update Ende Oktober / Anfang November warten müssen, um zu sehen, ob das dauerhaft so bleibt. Da sich die Besucherzahlen bis dato nicht reduziert haben, liegt mir das Thema PR natürlich nicht ganz so am Herzen, aber wissen, warum etwas passiert, würde ich schon gern.

Ach ja, und wenn jemand ein gutes Tool kennt, um PR-Werte pro Unterseite zu sammeln, wäre ich für Hinweise sehr dankbar.

Google stellt Adsense Empfehlungsprogramm ein

Google Adsense hat heute seine Mitglieder informiert, dass das Empfehlungsprogramm Ende August eingestellt wird.

wir bedanken uns für Ihre Teilnahme beim Empfehlungsprogramm von AdSense. In der letzten Augustwoche werden wir das AdSense-Empfehlungsprogramm einstellen. Danach werden keine Anzeigen mit dem AdSense-Empfehlungscode mehr angezeigt.

Angaben zu den Gründen werden leider keine genannt, man kann sicherlich von wirtschaftlichen Gründen ausgehen, also dass das programm nicht genügend Gewinn erwirtschaftet hat. Das Empfehlungsprogramm war jetzt keine grosse Einnahmequelle für mich, aber 3-5% der Adsense-Einnahmen hat das schon ausgemacht. Wobei ich lediglich den Firefox mit Google-Toolbar als Empfehlung online hatte, da ich das Produkt auch wirklich empfehlen konnte. Eventuell war das ja auch ein Problem mit diesen Empfehlungen, dass sie nie die gewünschte Reputation erhalten haben. Aber das sind alles Spekulationen.

Diverse Community-Websites gehackt

In den letzten Tagen war ein Hacker leider erfolgreich unterwegs und hat diverse Community-Websites gehackt. Dazu zählt unter anderem das deutsche Support-Forum für die Open-Source-Forensoftware phpBB, wo es bislang Unbekannten gelungen ist, Benutzerdaten wie Username, E-Mail und den MD5-Hash des Passwortes auszuspähen. Wie der Forenbetreiber jedoch klarstellt, wurde keine Sicherheitslücke in phpBB genutzt, Ursache war das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Welche genau werden derzeit aus guten Gründen nicht genannt, denn es wurde Strafantrag gestellt und daher können zunächst keine weiteren Informationen veröffentlicht werden.

Ferner auch das Support-Forum von Woltlab gehackt, hier gelangte der Täter an ein Administratorenpasswort und konnte damit direkt an die Datenbasis ran. Weitere Community-Websites berichten inzwischen auch von erfolgreichen hacker-Angriffen, so dass hierbei System unterstellt werden muss!

Der oder die Täter bieten die Daten – über 125.000 Datensätze – inzwischen bereits zum Verkauf, wie ein Screenshots eines Threads auf h4ckyou.org zeigt. Wollen wir hoffen, dass dieses Angebot möglichst schnell unterbunden werden kann und der / die Täter ermittelt werden.

PageRank Update sorgt für Diskussionen

Seit letztem Freitag rumort es etwas in der Web-Szene, denn Google hat ein Update des PageRanks vorgenommen und dabei im deutlichen Umfang Herabstufungen vorgenommen. Selbst renommierte Websites wie zeit.de und golem.de sind davon betroffen, eine Liste mit einer Reihe von bekannten Seiten findet man auf internetmarketing-news.de.

Auch mich hat es getroffen, f-thies.de ist von PR5 auf PR4 gesunken und mightandmagicworld.de von PR4 auf PR3. Dagegen konnte CheatsCorner.de seinen PR4 behalten

Die genauen Ursachen zu erforschen ist wie immer schwer, eines der Hintergründe scheint aber zu sein, dass der sogenannte Linkhandel abgestraft werden sollte. Dementsprechend gehören auch Webkataloge eher zu den Verlierern dieser Aktion als zu den Gewinnern, wie man auf webkataloge-assistent.de nachlesen kann.

Welche Auswirkung hat das nun auf meine Websites? Aktuell keine! Ich freue mich natürlich über einen hohen PR-Wert und versuche diesen natürlich auch durch entsprechende Linkpartnerschaften zu unterstützen. Aber in erster Linie mache ich meine Websites für die Besucher und die Besucherzahlen haben sich bisher nicht negativ entwickelt, denn am Google-Suchindex wurden – wie es bisher aussieht – keine Veränderungen vorgenommen.